Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Heute erhielt ich eine Mail von einem Leser, der über mein Buch sehr begeistert ist. Und er schrieb über eine haarsträubende Geschichte über ein Literaturforum.
Er hatte sich bei einem Literaturforum registriert und er hatte darin geschrieben, wie sehr ihm mein Buch gefällt. Eigentlich nichts schlimmes, sollte man meinen. Tja, da hatte er sich aber getäuscht.
Zunächst fielen einige über ihn her, er müsse sich erst vorstellen, vorher dürfe er nichts schreiben. Na so was! Ein Literaturforum mit Zensur?! Als er konterte, wurde versucht, ihn fertig zu machen, mit Beleidigungen, mit Verleumdungen. Als er sich zu wehren versuchte, wurde der Thread einfach geschlossen. Und er konnte sich nicht verbal wehren.
Er hatte auch auf den Artikel in der Süddeutschen Zeitung hingewiesen, in dem berichtet wurde, wie Thalia den deutschen Buchhandel manipuliert. Und was es kostet, einen Monat lang "Thalia-Buch des Monats" zu sein. ich hatte ja auch darüber geschrieben. Das Schlimme in diesem Forum ist, dass fast alle Teilnehmer das ganz normal finden, wenn nur mit viel Geld ein Buch zum Bestseller hochgejubelt wird.
Das alles konnte ich nicht glauben und habe in diesem Literaturforum nachgesehen. Und es ist wirklich so!
Ich hatte früher ja über Selbsthilfegruppen für Kranke berichtet. Nicht wenige von diesen Gruppen entpuppen sich als der verlängerte Arm von Pharmafirmen. Sollte so etwas ähnliches jetzt auch bei Literaturforen ablaufen?
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