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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Schoßgebete - Wieder das alte Rezept?

Charlotte Roche hat ein neues Buch geschrieben. Und dabei wurde wieder das bewährte Rezept wie bei ihren "feuchten Gebieten" verwendet: Man nehme weibliche Genitalien, ekelhafte Beschreibungen, Sex in verschiedener Form, einen schrecklichen Unfall.

Dann greifen viele gleich zu diesem Buch. Ja, was fehlt? Ein Skandal! Und der wird mitgeliefert: Roche hat einen Disclaimer vorangstellt: "Dieser Roman basiert auf einer wahren Begebenheit. Darüber hinaus ist jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen sowie realen Geschehnissen rein zufällig und nicht beabsichtigt."

Das macht doch neugierig! Was ist diese wahre Begebenheit? Und dann stellt sich heraus, dass es ein sehr schwerer, ja tragischer Unfall ist. Und gleich wird der Skandal dazu geliefert: Ihr Stiefvater beklagt sich in der Presse über seine Stieftochter Charlotte: "Ohne Rücksicht, Skrupel und Respekt wird das Familienunglück zur Schau gestellt und vermarktet" Und "Die Eltern werden öffentlich geschlachtet."

Dann erzählt ihr Stiefvater, dass Roche von ihm die Dokumente über den tatsächlichen Unfall haben wollte, er hat sie ihr verweigert - wohl in vorausahnender Ahnung. Für die Konsumenten stellt sich das so dar: Stiefvater schimpft über das Buch seiner Stieftochter - also - das muss ich lesen! Und von der Roche! Da steht sicher wieder etwas Geiles drin!

Ja, und jetzt kommt noch ein "Skandal": Alice Schwarzer schreibt Charlotte einen offenen Brief - in ihrer Homepage. Da steht unter anderem:

"ich bin’s, dein Über-Ich. Du weißt schon, diese feministische Rachegöttin, die Seite an Seite mit deiner Mutter durch dein Buch geistert. Die deiner Protagonistin Elisabeth immer über die Schulter guckt, wenn die gerade mal Spaß haben will - die Eichel ihres Mannes mit der Zunge putzt, auf dem Familiensofa Pornos guckt oder es mit ihm und einer Brasilianerin zu dritt im Edelbordell treibt. Dein Mann ist ja Katholik und erst das „Sündigen“ wider Gottes Gebote macht ihn so richtig an. Und du bist zwar Atheistin, aber Feministin – und erst das „Sündigen“ wider den Feminismus gibt dir anscheinend den letzten Kick. Insofern habe ich eigentlich eine echt sexy Rolle in deinem Buch. Auch wenn ich sie mir mit dem Papst teilen muss."

Also, jetzt wird ja richtig Appetit gemacht auf dieses Buch: Blowjob, Pornos, Dreier im Bordell - was will der Leser mehr!Und dann im Hintergrund der schimpfende Stiefvater über seine eiskalte Stieftochter. So werden Leser gelockt - zum Kauf!

In welcher Zeit leben wir eigentlich? Da geht es nicht darum, was uns die Schriftstellerin mitteilen will. Sondern es geht um Gefühle in einer Patchworkfamilie, die marktschreierisch hinausposaunt werden. Hat die Schriftstellerin vielleicht gar keine Botschaft für ihre Leser? Ist dieses Buch nur ein Köder, um Leser zum Kauf zu animieren? Also eine Art literarische Prostitution? 

Quellen:

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<br /> Ich möchte solche (entschuldige bitte) "Scheißhauswix-Literatur" nicht lesen, deswegen ist mir Charlotte Roche eigentlich wurst.<br /> Gedanken mache ich mir schon seit einiger Zeit um Alice Schwarzer, nämlich seit sie für die Bild-Zeitung über den Kachelmann-Prozess geschrieben hat. Was ist mit unserer ehemaligen Oberemanze los?<br /> Vielleicht Geldnot, weil keiner sich mehr für die "Emma"-Zeitschrift interessiert - oder krankhaftes Geltungsbedürfnis.<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Ja, Alice Schwarzer wird mir immer suspekter! Was sie sich in Sachen Kachelmann geleistet hat, war eine Frechheit! Da hat sie einen Menschen vorverurteilt! Und sie hat sich nicht einmal<br /> öffentlich bei ihm entschuldigt! Und jetzt dieser offene Brief an Frau Roche! Vielleicht hat den das Marketing vom Piper Verlag Alice Schwarzer diktiert? Bei diesem "Literaturbetrieb" ist alles<br /> möglich.<br /> <br /> <br /> Ihre Motive? Vermutlich Geld!<br /> <br /> <br /> <br />
I
<br /> Für mich ein klarer fall alles nur teil einer werbekampagne die großen verlage haben das geld dafür da bestimmen nicht mehr die leserinnen sondern das kapital<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> Ja, so sehe ich das auch: Eine Werbekampagne! Nicht die Leserinnen sollen entscheiden, es sollen die Konsumenten dazu verführt werden, das Buch zu kaufen! Ja, nicht einmal lesen müssen sie es.<br /> Das reicht dem Verlag und der Autorin. Eine komische Welt der Literatur heutzutage <br /> <br /> <br /> <br />
M
<br /> ^^<br /> <br /> <br />
Antworten
D
<br /> :D<br /> <br /> <br />
Antworten
M
<br /> Schoßgebete ist ein Buch ?<br /> <br /> Also ich dachte das ist was anderes ! ^^<br /> <br /> Was ich von dem Buch von Frau Roche halte ?<br /> <br /> Ich glaube das triffts eher ! böööööööööööörrrrrrpps<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> <br /> <br /> <br /> <br />