Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Was war doch Japan für ein atomfreundliches Land - vor den GAUs in Fukushima. Nach nur sechs Monaten ist die Stimmung der Bevölkerung umgeschwenkt: Zwei Drittel alle Gemeinden wollen kein Atomkraftwerk mehr!
Immer mehr Menschen sind dafür, bestehende Atomanlagen früher abzuschalten. Da mag die weltweite Atomlobby sich noch so aufführen, sie steht auf verlorenem Posten! Immer mehr Japaner demonstrieren Atomkraftwerke - wer hätte das gedacht!
Hierzu einige Pressesplitter:
SPIEGEL ONLINE Ein Ex-Atomstaat trägt Trauer: "Tiefe Trauer, gemischt mit Zorn: Japan gedenkt der Erdbeben-Katastrophe vor einem halben Jahr. In Tokio demonstrierten mehr als 2000 Menschen gegen Atomkraft - mit der strahlenden AKW-Ruine Fukushima wird das Land noch Jahrzehnte zu kämpfen haben."
Rote Fahne News Demonstrationen in Japan: "12.09.11 - Tausende demonstrierten am Sonntag, ein halbes Jahr nach der verheerenden Atomkatastrophe von Fukushima vom 3. März, unter anderem in Tokio für die sofortige Stilllegung aller japanischen Atomkraftwerke und Umstieg auf erneuerbare Energiequellen. Sie versammelten sich vor der Zentrale des Kraftwerksbetreibers Tepco und bildeten eine Menschenkette um das Wirtschaftsministerium. Die Demonstranten forderten von der Regierung unter dem neuen Ministerpräsidenten Yoshihiko Noda, dass keiner der vorübergehend stillgelegten Reaktoren wieder angefahren werden dürfe. Derzeit sind in Japan 43 der insgesamt 54 Atomkraftwerke nicht am Netz."
derStandard.at Japaner wollen keine neuen Atomkraftwerke: "Tokio - Sechs Monate nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist aus dem einst atomkraftfreundlichen Japan ein Land von Kernenergie-Gegnern geworden. Zwei Drittel aller Kommunen wollen keine neuen Atomkraftwerke, geht aus einer am Sonntag von der Nachrichtenagentur Kyodo veröffentlichten Umfrage hervor. 27 Prozent der Gemeindevorsteher sprachen sich dafür aus, existierende Atommeiler früher vom Netz zu nehmen. Nur 17 Prozent der Befragten würden den Bau neuer Kraftwerke in ihren Gemeinden erlauben - und auch dann nur mit verbesserten Sicherheitsmaßnahmen."
ORF.at: Japaner gegen neue Atomkraftwerke: "Sechs Monate nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist aus dem einst atomkraftfreundlichen Japan ein Land von Kernenergiegegnern geworden. Zwei Drittel aller Kommunen wollen keine neuen Atomkraftwerke, geht aus einer heute von der Nachrichtenagentur Kyodo veröffentlichten Umfrage hervor."
derStandard.at: Atomkraft nicht mehr wettbewerbsfähig: "Trittins Partei hatte am vergangenen Wochenende bei den Kommunalwahlen in seiner Heimat Niedersachsen große Zuwächse gefeiert. Mit ein Grund für so manchen Wahlerfolg in Deutschland ist das starke Auftreten gegen Atomkraft, zuletzt wieder angeheizt durch die Reaktorkatastrophe in Fukushima."