Da ist es einem Passagier gelungen, 80 Gramm Spengstoff Nitropenta an Bord zu schmuggeln, da verlangen die Lobbyisten, ab sofort Nacktscanner einzusetzen.
Eigentlich sollte man meinen, dieses Thema sei vom Tisch. Da gab es ja in der Vergangenheit einige Vorkommnisse, wie
Nichts da, jetzt sollen diese Nacktscanner kommen, dahinter steckt ja einen Bombengeschäft. Nur bringen diese Geräte überhaupt etwas. Hätte auch ein Nacktscanner erkannt, dass ein Passagier in der Unterhose Sprengstoff versteckt hat? Ich habe da meine Zweifel.
Wie steht es mit den Gesundheitsgefahren?
Die meisten dieser Scanner arbeiten wie ein Röntgengerät, die Strahlung wird gestreut (Compton-Effekt), so ein Röntgenscanner arbeitet mit höherer Strahlungsenergie als ein konventionelles Röntgengerät. Da frage ich mich, gibt es Langzeitstest, um die gesundheitliche Gefährdung festzustellen?
Und wozu diese Gefährdung, wenn damit ja nur Gegenstände zwischen Kleidung und Körperoberfläche festgestellt werden. Was ist, wenn Attentäter den Sprengstoff im Po verstecken?
Dabei gibt es neben der Röntgenmethode eine andere Methode, die mit Wellen im Terahertz-Bereich arbeitet. Die eine Methode arbeitet aktiv und tastet mit einem fokussierten Strahl den Körper ab. Aus der Rückstreuung wird ein Bild rekonstruiert.
Daneben gibt es eine passive Methode, da wird nur die natürliche Wärmeabstrahlung des Körpers ausgewertet. Diese Methode hat keine Nebenwirkung.
Röntgenstrahlung dagegen schon, sie hat eine ionisierende Wirkung und kann Krebs erzeugen. Wieso dann die meisten Scanner mit Röntgenstrahlen arbeitet, das kann ich nicht nachvollziehen!
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