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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Vorausschau für 12.01.2010

Heute am 12.01.2010 steht der abnehmende Mond im Schützen. Das ist der dritte Dekan. 

Der Mond ist aufsteigend. Vorher war der Mond ja absteigend. Jetzt beim aufsteigenden Mond können wir sozusagen die "Ernte einfahren", gerade im symbolischen Sinn. All das, was wir vorher gemacht und vorbereitet haben, dafür erhalten wir jetzt die Belohnung.

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge ein Haus. Dieses Haus ist für mich ein gutes Vorzeichen, weil es ja bedeutet, dass wir unseren Platz gefunden haben. Einer meiner buddhistischen Lehrer mir sagte: "Das Leben ist wie eine Brücke, wir sollen darüber gehen, aber keine Häuser darauf bauen." Er wollte mir damit sagen, dass wir nie stillstehen dürfen, sondern immer bereit sein müssen für eine Weiterentwicklung.

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel

Der heutige Tag ist günstig für
  • das Ausarbeiten einer Basis für ein neues Vorhaben
  • das Unterzeichnen von Verträgen
  • Investionen für die Zukunft
  • die Durchführung eines Rituals
  • die Rückbesinnung auf unsere Vorfahren: Woher kommen wir? Wo wollen wir hin?
  • kreatives Gestalten
  • Arbeiten mit Erde
  • die Sicherung unseres täglichen Einkommens
Der heutige Tag ist weniger günstig für
  • den Besuch eines Friedhofes
Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht!
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S
<br /> Natürlich ist der Friedhof mit Trauer verbunden. Und das ist auch das gute Recht der Hinterbliebenen.<br /> Ich finde nur die postmoderne Gestaltung dieser Orte so schrecklich: steril, sauber, alles ordentlich in einer Reihe wie ein Soldatenfriedhof.<br /> Alles genormt, nichts darf aus der Reihe fallen.<br /> Ganz zu schweigen von der Geschäftemacherei!<br /> Zumindest ist das in den größeren Gemeinden so, bei euch auf dem Land sieht das vielleicht noch anders aus.<br /> Das Ableben als solches wird in eine lieblose Einheitsform gepresst "... damit der Tod sein Grauen verliert". Und an Allerheiligen gibts ein schönes Gesteck.<br /> Viel grauenvoller ist aber der Umgang mit dem Tod, der hier praktiziert wird.<br /> Aber das ist eigentlich nur meine Meinung<br /> Sabine<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> Liebe Sabine,<br /> ich empfinde das genauso wie du, diese derzeitige Gesellschaft muss aus allem ein Geschäft machen ohne Rücksicht auf die Menschen. Ich empfinde das so pietätlos. Wer mein Buch gelesen<br /> hat, der weiß vielleicht, wie dort Menschen bestattet wurden. Ich erinnere nur an Alter Manns Tod. Ich habe dort auch bei ihm die Totenwache gehalten. Oft werden die alten Mongolen als<br /> primitiv angesehen, aber hinsichtlich des Umgangs mit dem Tod und der Trauer waren sie viel menschlicher als diese Gesellschaft.<br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
S
<br /> Ich weiß gar nicht, ob es wirklich günstige Tage für Besuche auf Friedhöfen gibt...<br /> <br /> Sabine<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> Liebe Sabine,<br /> <br /> das kommt gewisse auf den einzelnen an, normalerweise ist Friedhof oft mit Trauer verbunden.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />
K
<br /> Liebe Kiat,<br /> ich wünsche Dir ein gesundes frohes und erfolgreiches neues Jahr und möchte mich für Deine guten Artikel und Kommentare, die mich durch das Vorjahr begleitet haben ganz herzlich bei Dir<br /> bedanken.<br /> Schön daß es Dich gibt !<br /> Liebe Grüße Kleh<br /> <br /> <br />
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K
<br /> Liebe Kleh,<br /> <br /> das wünsche ich dir auch: eine frohes und gesundes Jahr 2010! Und für deine lobenden Worte für meinen Blog danke ich dir herzlich! Mir macht das Schreiben ja auch Spaß, also schreibe ich<br /> weiter.<br /> <br /> Liebe Grüße, Kiat <br /> <br /> <br />