Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Über Asse musste ich leider schon öfter schreiben. Da wurde ja ziemlch früh versucht, aus einer Versuchslagerstätte für radioaktiven Müll eine Endlagerstätte zu machen. Mit fürchterlichen Folgen:
Blogs:
Heike schickte mir dazu einen Link auf einen aktuellen Artikel in der ZEIT.
Quelle: ZEIT ONLINE Die Illusion einer sauberen Lösung
Im obigen Artikel ist ein Memorandum mit fünf Seiten und handschriftlichen Notizen genannt. Sehr interessant! Einerseits wird der Öffentlichkeit vorgelogen, dass an der "Rückholung" der eingelagerten Atommüllfässern gearbeitet wird, andererseits wissen eben diese Fachleute, dass es so gut wie unmöglich ist, die verrosteten Fässer aus der Tiefe zu bergen.
Ja, es wird allen Ernstes erwogen, alle Eingänge zu ASSE zuzubetonieren. Dabei vergessen diese Schlaumeier, dass sich die Radioaktivität andere Wege sucht, beispielsweise über das Grundwasser, um zu den Menschen zu gelangen.
Asse ist sozusagen der atomare Holocaust für die Bevölkerung in Niedersachsen und letztendlich für Deutschland! Wann sind die Verantwortlichen endlich bereit, der betroffenen Bevölkerung reinen Wein einzuschenken?
Wann ist auch die Bundeskanzlerin bereit, zu ASSE verbindlich Stellung zu beziehen?
Wann werden die für das Disaster in ASSE Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen?
Fragen über Fragen! Wo bleiben die Antworten?
Unfassbar: Atommüll-Endlager im Blücherpark geplant.
Ralph Lenkert, DIE LINKE: Asse-Müll muss schnellstens geborgen werden