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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Ist das wirklich Diebstahl?

Erinnern wir uns, da gab es einst die Kassiererin Emmely, sie hat angeblich 1,30 Euro unterschlagen und wurde fristlos gekündigt.

Die Kassiererin machte die Ochsentour durch die Arbeitsgerichte durch und die Tengelmanngruppe musste die Kündigung zurücknehmen. Heute sitzt diese Kassiererin wieder an ihrer vertrauten Kasse.

Jetzt gibt es einen neuen Fall, da hat ein Arbeitnehmer angeblich seinen Arbeitgeber um 1,8 Cent beraubt. Ja wirklich: 1,8 Cent! Wie hat er das geschafft? Hat er ein Zwei-Cent-Stück abgefeilt? Oder was?

Nein, er hat seinem Arbeitgeber Strom gestohlen! Genau um 1,8 Cent. Und damit seinen Arbeitgeber massiv geschädigt! Das müssen wir doch einsehen. 1,8 Cent sind ja so viel Geld. Wenn das so weitergeht, muss der Chef noch Hartz IV beantragen. Ja, dieser Fall, mit dem sich ein Arbeitsgericht befassen muss, der gehört bestimmt in das Buch der Negativrekorde!

Wofür hat er denn Strom geklaut? Er hat einen Elektroroller über eine Stunde aufgeladen, und damit seinen Chef um 1,8 Cent geschädigt! Dass der Arbeitnehmer über 19 Jahre in dieser Firma gearbeitet hat, das spielt jetzt auf einmal keine Rolle.

Es gibt offenbar Arbeitgeber, die wollen die Zeiten zurückdrehen! Zurück in die Zeit des Frühkapitalismus. Ja, da war es doch so, wenn im Winter das Büro zu kalt war und die Tinte einfror, dann hatten die Arbeitnehmer gefälligst die Kohle selbst mitzubringen! Der Chef war immerhin so großzügig und hat einen Ofen zur Verfügung gestellt!

Liebe Unternehmer, da gibt es wohl einige von euch, die können ihren Hals nicht voll genug bekommen. Übertreibt nur weiter und zündelt an der sozialen Bombe, dann wird euch euer Hals gestopft werden und das wird euch wirklich nicht schmecken ...

Quelle

 

(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

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S
<br /> Genau, aber sie können sich nicht frei nehmen, weil sonst keiner im Laden ist. Oder sie erhalten eine Lohnerhöhung, dafür aber kein Urlaubsgeld mehr. Und... und.. und.. Schlecker hält das alles für<br /> normal.<br /> Noch grimmiger<br /> Sabiene<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Sabiene,<br /> <br /> <br /> ich stelle mir gerade vor, wenn viele Menschen dem Anton Schlecker schreiben und ihm ihre persönliche Meinung geigen. Adresse aus dem Impressum. Wenn da nur 1.000 Briefe eintrudeln, dann bekommt die Marketingabteilung bestimmt kalte Füße.<br /> <br /> <br /> Immer noch grimmige Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
S
<br /> Ja, dass sollten sie.<br /> Und zuallerst könnte man den Arbeitgeber Schlecker nennen - prophylaktisch! Der zahlt anscheinend immer noch keine Mindestlöhne.<br /> LG<br /> Sabiene<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Sabiene,<br /> <br /> <br /> schlimmer noch, Schlecker zahlt auf einmal keine Überstunden mehr. Die Arbeitnehmer sollen ihre Überstunden abfeiern.<br /> <br /> <br /> Grimmige Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />
S
<br /> Solche Handhabungen wegen Bagatelldelikte ärgern inzwischen auch die Arbeitsrichter, die Besseres zu tun haben, als einem Blutrache schwörenden Arbeitgeber zur Satisfaktion zu verhelfen.<br /> Sie empfehlen bei solchen Fällen schlichte Abmahnungen an den Arbeitnehmer - aber anscheinend wird es immer noch gerne mal auf die andere Art und Weise versucht.<br /> Schönen Tag!<br /> Sabiene<br /> <br /> <br />
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K
<br /> <br /> Liebe Sabiene,<br /> <br /> <br /> oft versuchen Arbeitgeber mit solchen Methoden, ältere Mitarbeiter loszuwerden. Und der Weg über Abmahnungen dauert ihnen zu lang! Meines Erachtens müssten solche Firmen öffentlich genannt<br /> werden. <br /> <br /> <br /> Nachdenkliche Grüße, Kiat<br /> <br /> <br /> <br />