Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Das schrieb ich den Nutzern eines klieinen Netzwerkes, das bald seine Pforten schließen will oder muss. Derzeit beobachte ich, dass viele kleine Gruppen, Foren, Netzwerke aufgeben. Ein Haifisch - auch Facebook genannt - verschlingt solche kleinen und oft regional begrenzte Communities. Und ich schrieb noch mehr:
Da Pangoria geschlossen wird, möchte ich mich von den Nutzern verabschieden. Ich wünsche allen eine frohe Zeit. Wer weiß, vielleicht kreuzen sich unsere Wege zu einem anderen Zeitpunkt wieder.
Da auch Nutzer von Pangoria regelmäßig meine Tageshoroskope anschauten, gebe ich hier zwei Links an, in denen weiterhin meine Tageshoroskope stehen:
http://schamaninkiat.over-blog.de
und eine Spiegelung meines Blogs
http://schamaninkiat.blogspot.com
Nicht wenige waren die Tipperei leid und trugen sich als Empfänger bei Over-Blog ein. Da muss dann nur auf der rechten Seite ganz unten unter NEWSLETTER eine Emailadresse eingetragen werden. Übrigens, diese Emailadresse bleibt mir unbekannt. Für den Fall, dass jemand Spam befürchtet.
Wer Overblog nicht mag - aus welchen Gründen auch immer - kann sich als Follower bei Blogspot eintragen. Dann werden er oder sie immer gleich verständigt, sobald ich einen Artikel gepostet habe.
Bei Overblog wird bei jedem Posten eine Email verschickt. Da die Liste der Newsletter täglich wächst, dauert es bisweilen etwas, bis die Mail beim Empfänger ankommt.
Zum Abschluss möchte ich noch etwas loswerden. Immer wieder erhalte ich Zuschriften, da wird mir vorgeworfen, ich schreibe manchmal über politische und nicht über schamanische Themen. Dazu antworte ich:
Da ich meine Kindheit und meine Jugend bei Nomaden in der mongolischen Steppe er- und gelebt habe, kenne ich aus eigener Erfahrung, was die Aufgaben eines Schamanen oder einer Schamanin waren: Zunächst war der Schamane für die Gesundheit von Tier und Mensch - in dieser Reihenfolge! - zuständig und verantwortlich. Es gab ja in der Steppe keine Krankenhäuser, keine Ärzte. Erst als die Russen begannen, sich um die Mongolei zu "kümmern", richteten sie Medizinstationen ein.
Da die russischen Ärzte ein gebrochenes Bein besser richten konnten als der Schamane, kam ein solcher Schamane in Erklärungsnot, er erzählte seiner Sippe: Die Langnasen haben sehr, sehr mächtige Dämonen ...
Eine ganz wichtige Aufgabe für einen Schamanen war der AUSGLEICH. Forscher von heute sprechen oft blumig vom Ausgleich zwischen Himmel und Erde und vergessen dabei den Ausgleich zwischen den Menschen, zwischen den einzelnen Sippenmitgliedern. Ein Beispiel: Wurde ein Chan größenwahnsinnig oder bevorzugte er seine Speichellecker und Arschkriecher, dann griff ein guter Schamane ein: Es kam zu einem Vier-Augen-Gespräch zwischen Schamanen und Chan. Und dem Schamanen musste auch ein noch so mächtiger Chan folgen! Hörte er nicht auf seinen Schamanen, dann spaltete sich bald die Sippe und ging unter ...
In meinem Buch schildere ich einige solche Negativbeispiele.
Jetzt zurück zur Politik: Da ich hierzulande bei den Langnasen keine große Sippe führen kann - möglicherweise ginge es dann den Sippenmitgliedern viel besser als unter der Knute der heutigen macht- und geldgierigen Politiker! - lege ich stets meine Finger in die Wunden, ich prangere Missstände an. Ich fordere einen Ausgleich! Nicht einen Ausgleich zwischen Himmel und Erde, sondern einen Ausgleich zwischen den Mitmenschen untereinander.
Hierzulande ist das Kreuz - vor allem bei den Christen - ein wichtiges Symbol. Für mich auch. Allerdings enthält für mich ein Kreuz zwei Symbole:
In diesem Sinne: Alles Gute!
Kiat Gorina - die Schamanin, die keine sein wollte
Sag beim Abschied leise Servus
Hochgeladen am 03.08.2008 von HeadHunter131
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