Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
Zur Zeit wird ein Gebet durch das Netz der Netze geschickt - gegen die Ölpest im Golf von Mexiko. Als Verfasser wird Dr. Masaro Emoto genannt.
Dieser Wissenschaftler ist ja bekannt geworden mit seinen faszinierenden Bildern von Wassermolekülen. Er beschäftigt sich auch mit der Möglichkeit, Wasser mit Informationen zu "laden".
Nun, sein Gebet sei hier zitiert: “Ich sende die Energie der Liebe und Dankbarkeit zu den Gewässern und allen Lebewesen im Golf von Mexiko und seiner Umgebung. Zu den Walen, Delphinen, Pelikanen, Vögeln, Fischen, Muscheln, Plankton, Algen – zu ALLEN Lebewesen. Es tut mir leid! Bitte vergebt mir! DANKE! Ich liebe Euch!“
Zunächst fiel mir auf, dass dieser Stil sich sehr von seinen Büchern unterscheidet. Da liegt eine Frage in der Luft: "Weiß Emoto von diesem Gebet?"
Ich will niemand davon abbringen, für Hilfe gegen diese Ölpest zu beten. Wirklich nicht! Nur frage ich mich, reicht das? Dazu fällt mir ein Spruch der Christen ein: "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!"
Ich denke, dass angesichts der drohenden globalen Gefahren durch diese Ölpest jetzt auch ganz weltliche Aktionen gefragt sind. Gegen die Verursacher! Gegen die hilflos mit den Schultern zuckenden politisch Verantwortlichen!
Erstens, machen wir uns schlau, wie ernst es um diese Ölpest steht. Hängt das jüngste Erdbeben in Mexiko auch damit zusammen? Ist der Meeresboden bereits schon an einigen Stellen derart porös, dass die Erdkruste an einigen Stellen aufzubrechen beginnt?
Zweitens, fragen wir unsere Abgeordneten und Politiker, was sie dagegen unternehmen werden. Und wenn sie stammeln und nur warme Luft verbreiten, dann machen wir deren Inkompetenz öffentlich, auch ihr Desinteresse.
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