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2. Dezember 2013 1 02 /12 /Dezember /2013 17:13

 

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http://3.bp.blogspot.com/-4N2eZFOjliA/Upyn6ZuCFjI/AAAAAAAAAjM/G8yJtfXw83M/s1600/_zombie.jpgDer derzeit amtierende Bundesfinanzminister kennt ein neues Lieblingswort - die Haftungskaskade! So sehr mag er dieses Wort, dass es sogar in den Koalitionsvertrag floss. Gleich an zwei Stellen:

Seite 93:

Bei der Sanierung und Abwicklung von Banken setzen wir uns für die strikte Erhaltung einer klaren Haftungskaskade und für konsequente Beteiligung von Bankgläubigern (Bail-in) ein. Künftig müssen vorrangig Eigentümer und Bankgläubiger, nicht Steuerzahler herangezogen werden. Sparer mit einer Einlage bis zu 100.000 Euro werden geschützt! 

Was heißt das wirklich? Das ist nur eine Absichtserklärung. Soll heißen, wenn eine Bank pleite ist, dann sollen die Eigentümer und Gläubiger der Bank für die Schulden aufkommen. Vorrangig! Aber wenn diese beiden Gruppen kein Geld mehr haben oder zu wenig, dann werden wir Steuerzahler gerupft! Nachrangig!

Wieso darf eine Bank nicht pleite gehen? Wenn eine Bank zuviele Verluste angehäuft hat, weil sie sich verzockt hat, dann geht sie pleite! Aber nein, in solchen Fällen sollen wir Steuerzahler bluten! Auch wenn wir die Bank gar ncht kennen und keine Kunden dieser Bank sind!

Diese Ungeheurlichkeit steht in diesem Koalitionsvertrag! Da haben von der SPD Nahles und Gabriel zugestimmt! Sind die denn von allen guten Geistern verlassen?

Leute, derzeit touren ja die Spitzenfunktionäre der SPD bundesweit und wollen die SPD-Basis auf diesen Koalitionsvertrag einschwören! Leute, lasst euch nicht verkackeiern! Fragt diese Truppe: Stimmt es, dass letztendlich wir Steuerzahler die Schulden von Banken bezahlen sollen?

Aber es geht noch viel weiter mit dieser Haftungskaskade. Da gibt es einen verklausulierten Satz. Da sollten wir besonders vorsichtig sein und ihn genau lesen:

Seite 94:

Sobald der Aufbau eines europöischen Abwicklungsmechanismusbeschlossen ist, kann, nachdem der deutsche Gesetzgeber eine entsprechende Entscheidung getroffen und die EZB die Aufsicht operativ übernommen hat, als Zwischenlösung ein neues Instrument zur direkten Bankenkapitalisierung auf Basis der bestehenden ESM-Regelungen mit einem maximalen Volumen von 60 Milliarden Euro und insbesondere mit der entsprechenden Konditionalität und als letztes Instrument einer Haftungskaskade in Frage kommen, wobei sichergestellt ist, dass vorher alle vorrangigen Mittel ausgeschöpft worden sind und ein indirektes ESM-Bankenprogramm mit Blick auf die Schuldentragfähigkeit des Staates ausgeschlossen ist. Eine dauerhafte Üernahme direkter Bankenrisiken durch den Steuerzahler lehnen wir ab.

Und worum geht es? Um Zombie-Banken! Das sind Banken, die viel zu wenig Eigenkapital haben. Auch solche Banken dürfen nicht pleite gehen! Wer nun meint, deutsche Banken sind davon nicht betroffen, irrt gewaltig. Auch in Deutschland gibbt es Zombie-Banken. Und wir Steuerzahlen sollen deren Verluste bezahlen!

Veröffentlicht am 25.11.2013 von Bananenrepublik1

Da haben die Kanzlerin und ihr Finanzminister den Deutschen eine schlimme Suppe eingebrockt und wir sollen sie auslöffeln. Und was sagt der CSU-Abgeordnete Peter Gauweiler? Er stimmte als einer der wenigen gegen den ESM-Vertrag!

 

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Kommentare

nanoschamanin flora 12/15/2013 00:21



gigazitrone flora 12/07/2013 14:29


du weißt doch kiat : erst bauen die da oben scheiße am stiel hoch zehn und denn heulen se rum !


 


Was ein haufen intellenzpestien nüch war ? :D

Kiat Gorina 12/07/2013 15:34



Das hast du ganz messerscharf erkannt 



gigazitrone flora 12/05/2013 11:09


vorerst schon du ! 


steh doch sonst nackich da ! :D


biestig und stinkig werde ich da nicht, dazu müßte ich die bande da oben erstmal ernstnehmen ! ist sonst nämlich zeitverschwendung und die habe ich nicht für sowas !

Kiat Gorina 12/05/2013 11:20



hast recht, die kann kein Mensch mehr ernst nehmen 



Klaus kleber 12/04/2013 21:12


Ja der Staat bürgt dafür,wenn der plötzlich so nen Schlag ins Kontor bekommt, hat der das natürlich auch nicht zur freien Verfügung auf Halde liegen.Der Bundesetat wird ja vorher abgesegnet und
ausgeglichen sollte er auch sein.Deshalb dieses Konstrukt EFSM,vorher hätte ein einzelnes Land eben
mehr Geld gedruckt.Das darf das Land jetzt nicht mehr,auch die Eu nicht.Das ist wie, wenn der Kredihai klingelt,Der muss dann sein Geld bekommen auch wenn du dann im Nachhinein nicht genug für
andere Dinge hast,oder sogar eine Extrasteuer dafür eingeführt wird.

Kiat Gorina 12/04/2013 21:24



Genau, Deutschland hat Bürgschafen übernommen, die es nicht zahlen kann, wenn der Fall eintritt, dass Deutschland für die gebürgten Summen gerade stehen muss! Dann geht es nämlich an das
Privatvermögen aller, auch Immobilien , einfach alles! 2012 hat ja eine hohle Mehrheit im Bundestag und Bundesrat dafür gestimmt! Das wird dann ein Riesenraubzug für die Grißbanken werden!



Klaus kleber 12/04/2013 20:53


Ja genau ,richtig.Wenn eine Bank pleite ist, und du nix mehr abheben kannst,dann bürgt Vater Staat dafür,aber nur bis 100000 euro.Das Gesetz gibts als Folge des schwarzen Freitag von 1929.Wie
schon gesagt,wenn du ein Konto auf ner  ausländisches Bank hast dann bekommst du von der Royal Bank of Scotland und deren Bürgen maximal 15000 euro.Das ist ein Gesetz und nennt sich
Einlagensicherheit.Wenn du dich selbständig machen willst und deine Firma in England registrierst,kost das da nen Nachmittag und 1500 Pfund.Falls die Firma dann Pfusch abliefert oder pleite
geht,dann ist da auch nicht viel zu holen.In der Lindenstrasse gabs nen schönes  Beispiel dafür.Die Beimersche und ihr Erich wollten ihr Reisebüro aufmachen.Aber für ne GMBH musste man 50000
mark hinterlegen.Dann hat die den Ex anbegebettelt ihr die 50000 nur für einen Tag aus der kasse des Hotels zu nehmen ,in dem er arbeitete.Die 50000 müssen aber da bleiben,wie bei ner
Mietkaution.Dann ist der Beimer seinen schön bezahlten Job losgeworden und angezeigt worden.Als dann Vorbestrafter bekam er in der Branche nie mehr ne Arbeit.

Kiat Gorina 12/04/2013 21:16



Dein Beispiel aus der Lindenstraße ist veraltet. Seit 2008 gibt es auch in Deutschland die Mini-GmbH, mit einer Mindesteinlage von einem Euro! Wie schon lange vorher in England die limited
Gesellschaften.


Was die Einlagensicherung angeht, wenn du den Koalitionsvertrag genau liest, dann ist diese Einlagensicherung nicht mehr gesichert!


Und wer weiß, welche geheimwn Absprachen sonst noch existiren, die uns vorenthalten werden, weil sie Gift enthalten. Solange es nur eine einzige geheime Absprache gibt, ist dieser
Koalitionsvertrag nichts wert!



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