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30. August 2011 2 30 /08 /August /2011 23:24

Heute war ich zu einem Pferd gerufen worden - ich untersuchte es und stellte fest: chronische Borreliose! Mit meinen Methoden brauche ich kein Labor, auch kein abgezapftes Blut. Und meine Ergebnisse sind reproduzierbar!

Einmal traf ich bei einer Reitstallbesitzerin einen Tierarzt, er sah, wie ich feststellte, ob ein Tier gerade einen Borrelioseschub hat. Bei diesem Pferd war das Ergebnis negativ, das Pferd hatte gerade keinen Borrelioseschub. Er schüttelte den Kopf, aber er bot mir eine Wette an: Eine Flasche Sekt. Ich schlug ein, diese Wette hatte ich schon gewonnen!

Er zapfte Blut ab, das wollte er bei einem Labor einschicken. Und weil wir schon dabei waren, untersuchte ich das Pferd und stellte fest: "Das Pferd ist von Staphylokokken befallen, die gehören da nicht hin, aber sie sind da!" Mit dem Brustton der Überzeugung!

Drei Tage später trafen wir uns wieder: Er begrüßte mich und meinte, das Ergebnis vom Labor sei gekommen. Befund: negativ! Das Labor hatte keine Spirochäten - die Borrelioseerreger - feststellen können. "Aber, es waren wirklich Staphylokokken feststellbar!"

Seitdem bin ich diesem Tierarzt etwas unheimlich! Das ist ja auch verständlich. Er muss ein Labor bemühen, Blut abnehmen, Blutprobe einschicken usw. Das dauert. Und ich zücke ein Schweizer Taschenmesser - an einem Schnürsenkel - und dann sage ich, ob Borreliose vorliegt oder nicht. Mit einer Trefferquote von fast 100 % - wohlgemerkt. Und reproduzierbar!

Die Labortests dagegen kommen bei Borelliose kaum auf eine Trefferquote von über 50 %. Ja, aber zurück zu dem heutigen Fall. Das Pferd hatte diesmal einen Borrelioseschub, die Spirochäten waren wild geworden.

Das hatte ich mir schon gedacht, als ich das Pferd abtastete. Ich fühlte an vielen Stellen Hot Spots - Stellen, die wesentlich wärmer sind als der übrige Körper. Zur Sicherheit habe ich nachgemessen - dazu nehme ich ein Infrarot-Thermometer. Und siehe da: Hot Spots - jede Menge.

Also empfahl ich der Besitzerin, es mit einer Borrelia Nosode zu versuchen. Und in Deutschland, genauer in Göppingen, gibt es die Firma Staufen Pharma, die stellt eine Borrelia Nosode her. Jetzt muss ich schreiben: sie stellte her. Sie wurde von der EU gezwungen, diese Nosode vom Markt zu nehmen! Mit einer aberwitzigen Begründung: "Dieses Mittel ist zu wenig bekannt!" Das erfuhr ich allerdings später, als ich bei Staufen anrief.

Die Besitzerin wollte nämlich diese Nosode bei ihrer Apotheke bestellen - und erfuhr, dass es dieses Mittel nicht mehr gibt. Also rief sie mich an. Und mir wurde von Staufen bestätigt, dass sie jüngst gezwungen wurden, dieses Mittel vom Markt zu nehmen, sie hatten keine EU-weite Zulassung erhalten. Mit der obigen Begründung!

Wer steckt dahinter? Die Pharmaindustrie! Und deren Lobbyisten haben die EU-Abgeordneten bearbeitet, dass sie jedes Jahr Naturheilmittel vom Markt nehmen - mit den abenteuerlichsten Begründungen!

Also gibt es in Deutschland derzeit keine Borrelia-Nosode von Staufen. Aber es gibt die Hubertus-Apotheke in Freiburg, bei ihr kann eine Borrelia-Nosode bestellt werden, sie wird aus Italien bezogen - als Potenzakkord in Ampullen. Lieferzeit zwei Wochen.

So, was ist das für ein Europa?! In Deutschland wird ein bewährtes Mittel vom Markt genommen - nicht weil es nichts taugt oder gar gefährlich ist, sondern weil es der Pharmaindustrie ein Dorn im Auge ist! Aber in Italien ist dieses Mittel erhältlich und darf in Deutschland verkauft werden!

Nur der bisherige Hersteller in Deutschland, dem wurde die Zulassung entzogen! Was sitzen im EU-Parlament für Pfeifen? Vor allem unter den deutschen EU-Abgeordneten?! Für Staufen ist das ein Verlust, aber das interessiert wohl die deutschen EU-Abgeordneten nicht die Bohne.

Nun ja, ich werde alle deutschen EU-Abgeordneten dazu anschreiben und sie auffordern, dazu Stellung zu beziehen. Da bin ich dann gespannt auf die Reaktionen.

Und wenn ein EU-Abgeordneter überhaupt nicht anwortet, dann veröffentliche ich die Namen dieser Abgeordneten. Irgendwann ist ja wieder EU-Wahl ...

Wie können wir uns helfen? Bei homöopathischen Mitteln ist das sehr einfach: eben diese Mittel selbst herstellen. Vor allem bei Nosoden. Und für den Eigenbedarf darf das jede von uns. Da ich festgestellt habe, dass viele Hemmungen haben und sich nicht zutrauen, selbst Nosoden herzustellen, werde ich Wochenendkurse anbieten, die Herstellung von Nosoden und anderen homöopathischen Mitteln ist wirklich kein Hexenwerk!

Dann wird die Pharmaindustrie rotieren, und die Lobbyisten werden aufgeregt hin und her flattern und wir alle werden über diese unsinnige EUrokratie nur lachen! Ein solches Europa, das bewährte Mittel vom Markt nimmt, weil "sie zu wenig bekannt sind", ein solches Europa brauchen wir nicht!

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Kommentare

klaudia 09/03/2011 09:09


Ich will unsere deutsche mark wieder haben! Eine so starke währung schmeißt man doch nicht weg! Was haben wir dafür bekommen? Monopolygeld, sagt der gauweiler, und er hat recht :-((


Kiat Gorina 09/03/2011 10:33



Jetzt behalten die einstigen Kritiker des Euro leider doch recht! Jetzt, wo es zu spät ist! Was mit der Einführung des Euro veranstaltet wurde, ist reif für das Irrenhaus! Da wurden die
unterschiedlichsten politischen und wirtschaftlichen Systeme zusammengewürfelt. Ja nicht einmal eine einheitliche europäische Gesetzgebung gibt es. Da werden doch die Gesetze der einzelnen Länder
zusammengewürfelt und heraus kommt ein undurchsichtiger Wirrwarr! Und jedes EU-Land interpretiert die nationalen Gesetze anders. Das kann ja nicht gutgehen! Und ging auch nicht!


Dieses Europa ist ein Wolpertinger und damit nicht überlebensfähig. Diese EU wurde ja von einer zahlenmäßig kleinen Ckique gegründet mit dem Ziel, die europäischen Bürger und Bürgerinnen zu
entrechten und zu verarmen, um das Geld selbst einzusacken!


Wer waren denn die Nutznießer der sogenannten Erweiterungen um immer neu Beitrittsstaaten?



klaudia 09/01/2011 22:43


Wieder ein toller artikel von dir! Sehr informativ! Auch ich werde ein paar abgeordnete anschreiben, wir lassen uns nichts mehr gefallen! Erst das e10 theater, jetzt die glühbirne, und verbot von
medikamenten, die spinnen wohl, diese eu-säcke!


Kiat Gorina 09/01/2011 23:01



Das finde ich toll von dir! Wenn das mehr machen, dann wissen diese Dampfplauderer in der EU, dass sie vielleicht das nächste Mal nicht mehr gewählt werden! Eine solche EU brauchen wir nicht!
Also ins Endlager für ausgebrannte EU-Politiker 



Deva 08/31/2011 17:31


Genau. Ich bleib da auf alle Fälle auch am Ball.

Liebe Grüße und einen wundervollen
entspannten Abend
Deine Deva


Kiat Gorina 08/31/2011 18:40



Vielen Dank! Dir auch einen vergnüglichen Abend!



Alessia AM. 08/31/2011 17:12


du bist der hammer :)


Kiat Gorina 08/31/2011 18:35



Vielen Dank! Ich fasse das mal als Lob auf 



Deva 08/31/2011 14:14


Ja, ich weiß um die Nosoden und ihre Geschichte.
Wir haben das sogar in der Schule durchgesprochen,
als ich Krankenschwester geworden bin.
Hatten da einen modernen Lehrer, der uns
die ganzen anderen Methoden auch erklärte, was
ich heute noch klasse finde. Alternativmedizin hat
mich immer sehr interessiert. Das hat der einfach
für uns mit eingebaut...
Heute gibts doch solche Lehrer gar nicht mehr.
Klar, hat die Pharmaindustrie Schiss davor, daß ihr
Chemiekram irgendwann man nicht mehr benötigt wird
und verbietet alles, was mit Natürlichkeit zu tun hat.
Und wenn, dann zahlst Du Dich irre. Ich wollte mal 50 Gramm
Königskerzenblüten haben, weil ich die Zeit verpasst hatte
mit Sammeln. Ich war damals bettlägerig. Die haben das bestellt
und ich sollte 23 Euro zahlen. Da habe ich abgelehnt und gesagt,
ich pflücke Ihnen das umsonst, können sie dann für
1 Euro verkaufen. Die Apothekenhelferin hat nur gelacht.
Genommen habe ich es nicht und da war sie leicht sauer.
Aber sie hat mir bei der Bestellung gesagt, daß würde nicht so
teuer werden. Tststs..Die rechnen damit, dass man sich nicht
NEIN sagen traut, wenns denn ans Zahlen geht.

Es wird soviel gar nicht mehr gelehrt und noch schlimmer,
Eltern können ihren Kindern auch nichts
mehr beibringen. Kleines Beispiel:
Ich war heute früh schon um 8 Uhr auf unserer Großwiese.
Da bin ich angesprochen worden, weil ich bückend und futternd
über unsere Wiese gelaufen bin, bevor sie gemäht wird, was ich da
esse?
Da habe ich gesagt: Na, die Blütenköpfe des Spitzwegerichs.

Da war die so erstaunt. Die dachte allen Ernstes das Zeug wäre
giftig, neben ihr stand ihre 9 jährige Tochter. Da sagte ich: Um Gottes
Willen NEIN. Die Dinger sind nicht nur supergesund, sondern man kann
sie knabbern, in den Salat geben, in Öl braten und in Essigwasser einlegen.

Ausgepresst in größeren Mengen, hat man ein wunderbares Öl.

Da schüttelte sie sich. Die Kleine aber hat sich gebückt und gekostet.

Die Mutter wollte sie wegziehen. Ich meinte, lassen sie sie nur, sie bekommt
auf diese Weise gute Abwehrkräfte. Ich bot ihr eine Knospe an und sie zierte
sich erste ne ganze Weile, das wäre doch schmutzig. Hab ich gesagt, abreiben
fertig und sie nahm es an und...
..war überrascht, wie es schmeckte. Nussig, bissi nach Champignons, meinte sie.

Mannomann, das war wieder Überzeugungsarbeit. Aber mich macht
das so traurig, wie viel der Mensch an Wissen verliert. Ich weiß das
noch aus der Kindheit, meine Oma hat mir das damals begebracht.
Wir Kinder sind immer futternd über die Wiesen. Ich sowieso.
Ich hatte ja immer Hunger, wegen der Zöliakie.

Gott-Sei-Dank sind viele Kinder aber wissbegierig.
Und umso besser finde ich es ja, daß Du da
Kurse anbietet, die geben das dann wieder an ihre und andere
Kinder weiter. Wirklich stark!!!

Liebe Grüße
Deine Deva


Kiat Gorina 08/31/2011 16:20



Liebe Deva,


es ist schon traurig, dass vieles Wissen und viel Erfahrung der Alten einfach verloren geht. Viele Menschen meinen, sie bräuchten das nicht, sie könnten sich alles kaufen! Und da finde ich es
sehr gut, dass du diesbezüglich Aufklärungsarbeit leistest! Und solche Erfahrungen prägen sich bei dem kleinen Mädchen ein und bewirken gewiss etwas. Fazit: Wir müssen uns nur mehr miteinander
unterhalten!


Liebe Grüße, Kiat



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