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4. Mai 2010 2 04 /05 /Mai /2010 21:21

Heute las ich in der Reihe "Schwabach liest ..." aus meinem Buch. Ich hatte ein wunderbares Publikum. Presse war auch da.

Treffpunkt war ein sehr nettes Café. Mit so vielen Besuchern hatten wir nicht gerechnet. Das Café füllte sich bis zum letzten Stuhl. Nach der Lesung konnten wir ein Dutzend Bücher verkaufen und andere hatten bereits gekaufte Bücher zum Signieren mitgebracht. 

Bei der Hinfahrt war uns ein kleiner Flitzer aufgefallen, der uns verfolgte. Mein Bär erkannte während ich las am Außenfenster ein bekanntes Dörflergesicht, das durch die Scheibe lugte. Dann sah er offenbar das volle Café und verließ stechschrittartig die Terasse.

Wir kamen mit den Besuchern ins Gespräch, einer kam sogar aus Karlsruhe, er fuhr extra zweimal 250 Kilometer, um mich lesen zu hören. Welch ein treuer Fan! Die Reporterin erzählte mir, dass sie erst wenige Male erlebte, dass zu einer Lesung so viele Besucher gekommen waren.

Dann fuhren wir wieder nach Hause. Als wir ausstiegen, hörten wir eine Jägerbüchse krachen, ach ja, da stand der "Jägermeister" auf einem Feldweg ... Wahrscheinlich war das ein Wutknaller, das Dörflergesicht hat wahrscheinlich schon berichtet, dass das Café voll war.  Da habe ich schon Verständnis dafür, dass da jemand knallen musste. Wer weiß, sonst hätte es ihn zerrissen!

 

 

(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

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Kommentare

F

stimmt


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K






P

Was hast Du denen angetan, daß sie dich so hassen, die (was sind das) Franken oder ? Würde mich brennend interessieren!


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K


Liebe Katharina,


das wüsste ich auch gerne. Wahrscheinlich wissen sie es selbst nicht  Ein jüngstes Beispiel: Vor ein paar
Tagen verstarb  ein älterer Mann. Am Wochenende war die Beerdigung angesetzt. Da schrie einer aus einem Hof: Wenn ihr euch bei der Leich blicken lasst, dann schlagen wir euch zamm!


Solche Menschen sind halt krank ...


Viele Grüße, Kiat



F

^^ sachen gibts ! ^^


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M

Liebe Kiat!

Hast du immer Begleitung aus dem Dorf,wenn Du wo hingehst/fährst?
Das hat ja einen großen Vorteil:
Wenn Du mal hinfällst,was ich Dir nicht wünsche,dann ist jemand da,der Hilfe holen oder evtl selber helfen kann?
Oder wenn Du mal ein Alibi brauchen solltest müssen die Cops nur rausfinden,welcher Dörfler Dich bespitzelt äh begleitet hat und schon kann jemand sagen,wo du gewesen bist und Dich entlasten.
Vielleicht vergißt Du ja auch mal,was Du mit einem Bekannten ausgemacht hast,den Du neulich am Kiosk getroffen hast,dann kann Dir Dein Schatten ja sagen,was Du mit Deinem bekannten gesprochen
hast.

Da kannste mal sehen,so nett sind die Dörfler,die meinen es ja richtig gut mit Dir.
Und geknallt hat der wohl nur,weil er wütend war,daß er Dich nicht für sich alleine hatte,vielleicht hast Du auch einen Verehrer.

(Vorsicht Ironie)

Guts Nächtle wünscht Moira


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K


Liebe Moira,


stimmt! So betrachtet hast du im Prinzip recht. Allerdings, ob ich von den Typen Hilfe erwarten kann, da habe ich meine Zweifel. Einmal folgte mir so einer, bis ich in einen Miederladen
verschwand, da arbeitet eine Bekannte. Bevor ich den Laden betrat, drehte ich mich um und zuckte mit den Schultern, um ihm zu signalisieren, dass er da nicht rein kann und grinste ihm voll ins
Gesicht. Er bekam einen roten Kopf und wollte wegfahren. Irgendwie konnte er vor Wut nicht schalten, das Getriebe meckerte laut ...


Liebe Grüße, Kiat



F

^^


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  • : Blog von Kiat Gorina
  • : Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
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