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21. Oktober 2011 5 21 /10 /Oktober /2011 22:22

Jährlich gibt der Bund der Steuerzahler ein Schwarzbuch heraus, darin zählt er Fälle auf, wie verschwenderisch Bund, Länder und Kommunen mit den Steuergeldern umgehen. Auch in Bayern!

Schauen wir doch mal nach Amberg, Augsburg, Bamberg, Berchtesgaden, Garmisch-Partenkirchen und Starnberg - nur zum Beispiel. Ich kann da nur den Kopf schütteln, wenn ich lese, wie sorglos die Behören mit Steuergeldern umgehen. Nach dem Motto: "Ist ja nicht unser Geld!"

  • Amberg: Die Stadt suchte für das Bau- und Umweltreferat zwei Leiter. Normalerweise gibt es dafür eine Personalverwaltung, die damit beauftragt wird. Nicht so in Amberg. Da wurde Headhuntern immerhin 66.000 Euronen in den Rachen geworfen, nur um zwei leitende Leutchen zu finden. Wieso macht das die Stadt nicht selbst? Oder sind die leitenden Positionen der Personalverwaltung mit inkompetenten Menschen besetzt?
  • Augsburg: Die Augsburger haben offensichtlich einen Dauerplatz im Schwarzbuch gebucht. Seit 2008 werden sie unrühmlich erwähnt. Wegen der Straßenbahnunterführung am Hauptbahnhof. Die Kosten explodierten von 70 auf über 103 Millionen Euronen. Grund: eine Wendeschleife wurde nachträglich eingeplant ... 
  • Augsburg: Und noch einmal Augsburg, diesmal mit dem Umbau des Curt-Frenzel-Eisstadions. Da waren doch die Ränge für die Zuschauer zu flach - die Menschen konnten nicht auf das Spielfeld gucken. Die Nachbesserungen kosteten gleich 1,8 Millionen Euronen! Wieso wurde das erst nach dem fertig gestellten Bau festgestellt?
  • Bamberg: Da sollte eine Brücke gebaut werden. Da ging alles schief, was nur schiefgehen konnte. Also explodierten die Kosten von geschätzten 6,1 Millionen auf mehr als das Dreifache: 18, 8 Millionen Euronen. Also, wenn ein Handwerker auf dem freien Markt so baut, dann kann er bald seinen Laden dicht machen. Nicht offensichtlich im öffentlichen Bereich!
  • Berchtesgaden: Da sollte eine Mensa für ein Gymnasium gebaut werden, die Kosten verdoppelten sch auf 1,4 Millionen Euronen. Grund: Berechnungsfehler!
  • Garmisch-Partenkirchen: Da wurde die Große Olympiaschanze gebaut. Anfangs sollte sie nur 10 Millionen kosten, letztendlich hat sie 17 Millionen gekostet. Grund: die Bauzeit war zu kurz - es musste schnell gehen!
  • Starnberg: Da sollte der Kirchplatz mit Granitsteinen gepflastert werden - natürlich aus China, weil die am billigsten sind. Ja, da hatte der Stadtbaumeister eine Idee: Er muss persönlich nach China fliegen und selbst die Steine aussuchen! Ist doch logisch. Er rechnete dann 5.731 Euronen für diese Fernostreise ab. Schlimmer noch finde ich, dass in Bayern Steinbruchbetriebe schließen müssen, was natürlich auch Arbeitsplätze kostet. Nur weil ein Stadtbaumeister auf Kosten der Stadt - und damit auf Kosten der Steuerzahler! - auch einmal nach China fliegen will!

Mein Fazit: Wieso pasiert so etwas? Weil es für die Verantwortlichen keine Folgen hat. Auch nicht für die letztendlich verantwortlichen Politiker! Da wird von der Bevölkerung kurzzeitig gemault, aber bis wieder Wahlen sind, ist das meist vergessen. Leider! Solche Fehlplanungen dürfen jedoch nie vergessen werden, sonst bleibt es immer bei einem solchen Schlendrian!

Und damit anfangen müsste der Ministerpräsident! Nicht nur reden, sondern auch etwas anpacken! Schließlich wurde er ja dafür gewählt!

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Kommentare

D

Unmöglich.
Ich hatte gerade ein Gespräch mit der Zeitungsfrau.
Die meinte ebenso wie ich, daß schlimmste was man
uns derzeit aus der Nase zieht an Steuern, ist die
Klimalüge. Das ist direkt Diebstahl.
ES wurde längst berechnet, daß der Mensch nachweislich
nicht schuld an der Klimalüge ist. Ein Wissenschaftler
hatte das unlängst vorgerechnet. Satellitenbilder bezeugen
ebenso, daß wir einem ganz normalen Klimawandel unterlegen
sind. Trotzdem werden uns immense Summen abgezogen,
weil wir ja an dem Klimawandel schuld sind. Das nenne ich
nicht nur eine versteckte Steueranhebung, sonder einfach
Betrug.
Abgesehen, von dem was Du aufzählst, wenn man das alles
zusammenrechnet, wären wir alle wohlhabend.
Ich sags ja.

Liebe Grüße
Deine Deva und einen feinen Samstag


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K


Ein paar sind ja reich geworden - auf Kosten von vielen. Im Schwarzbuch geht es meistens um öffentliche Bauvorhaben, da schauen die Bauherren - die Bauämter - offensichtlich nicht so genau hin.
Kein Wunder, wenn es sich um einen Spezl eines Politikers handelt. Es wird schon seinen Grund haben, weshalb Sitzungen der Gemeinde- und Stadträte stets nichtöffentlich sind, wenn es sich um
Bauvorhaben handelt. Da soll ja nichts in die Öffentlichkeit dringen.



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  • : Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
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