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6. August 2011 6 06 /08 /August /2011 23:54

Ganze 14 (in Worten vierzehn) Monate war Stefan Mappus Ministerpräsiedent von Baden-Württemberg. Ohne eine demokratische Wahl - wohlgemerkt. Er war sozusagen "Nachrücker" für den nach Brüssel weggelobten Oettinger, der die Europäer dann mit der schwäbischen Variante von Englisch verwirrte.

Stefan Mappus fliegt ja gerne, bei der letzten Landtagswahl ist er auch geflogen - raus aus seinem Amt. Die Schwaben wollten ihn als Ministerpräsident nicht mehr sehen. Stefan Mappus war somit ohne Job! Und was macht eine arbeitsloser Minsterpräsident? Reiht er sich in die Schlangen beim Jobcenter ein?

Aber nein! Ein Ex-Minsterpräsident erhält Angebote: Bereits im Juni dieses Jahres bekam er gleich zwei Angebote - meldete das Handelsblatt! Und jetzt steht fest: Mappus geht zum Pharmakonzern Merck - weil da "die Chemie stimmt!" 

Quelle: RP ONLINE Ex-Ministerpäsident heuert bei Merck an

Ja, dass Mappus als Ministerpräsident mit chemischen Materialien gern spielt, das hat er ja bei dem gewaltsamen Vorgehen der Polizisten gegen friedliche Demonstranten bewiesen: Da wurde ja dem Wasser für die Wasserwerfer die Chemikalie Pfefferspray beigemischt!

Jedenfalls zieht es ihn ins Ausland: vielleicht nach Südamerika oder nach Südostasien - man wird sehen. Was fällt mir bei Mappus ein? Was hat er als Ministerpräsident hinterlassen? Ja, einen Skandal: den blutigen Donnerstag 30. September 2010 - da prügelte die Polizei auf friedliche Demonstranten ein!

Und was fällt mir bei Merck ein? Auch ein Skandal: Um das Herzmittel Vioxx. Da musste Merck sogar neun Millionen Dollar Strafe zahlen.

Quelle: FAZ.NET Merck 6 Co. muss neun Millionen Dollar Strafe zahlen

Also passt doch die "Chemie" wirklich! Skandal zu Skandal!


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Kommentare

Deva 08/09/2011 10:57


Jawoll !!!

Lachende Grüße
Deine Deva


Kiat Gorina 08/09/2011 12:53







Deva 08/08/2011 12:34


Aber da merkt man doch wieder ganz genau,
wie die alle zusammenklüngeln. Das ist ein richtiges
Spinnennetz. Die einzelnen Fäden sind die verschiedenen
Industrien, die Politiker und die elitären anderen Köpfe.
Die Spinne selbst ist das Kapital.
Aber irgendwann kommt da schon mal
so ne kräftige Böe, die das Netz zerreißt.
Da bin ich mir sicher. Nichts währet ewig ;-)

Hoffnungsvolle Grüße
Deine Deva


Kiat Gorina 08/08/2011 18:19



"Spinnennetz" trifft es! Wie du schreibst, wir sind der Wind, der solche Netze zum Zerreißen bringt - allein mit der Kraft unserer Worte 



lara 08/07/2011 23:44


Diese politiker müssen natürlich zusammenhalten und lassen einen der ihren nicht fallen. der mappus weiß bestimmt viel internas, davor haben einige angst. also muss merck ihm einen job anbieten,
hauptsache der mappus hält seinen mund.


Kiat Gorina 08/08/2011 00:15



Das ist ja immer das Problem: Wohin mit den Auslaufmodellen von ehemaligen Politikern. Die haben ja alle viele Geheimnisse mitbekommen, die der Öffentlichkeit vorenthalten sollen. Also muss
diesen Auslaufmodellen der Abschied in die Bedeutungslosigkeit vergoldet werden! Und das alles auf Kosten der Verbraucher und der Steuerzahler! Auch bei Mappus: Merck wird diese "Personalkosten"
in der Preiskalkulation für seine Produkte berücksichtigen.



Deva 08/07/2011 09:31


Haha, übles zu üblem.
Das passt doch, da hat man sie auf einem Haufen.
Das mit Merck weiß ich noch. Seitdem frage ich in
den Apotheken immer: Ist das von Merck? Weil dann nehme
ich das Medikament nicht. Zum Glück muss ich selten in die
Apotheke. (3malaufholzklopf)
Es ist schon eine Frechheit, wenn man das zerpflückt.
Unsereiner der entlassen wird, hat es schwer Fuss zu fassen.
Frage mich nur was ein Expolitiker ohne chemische Erfahrung in
so einem Konzern macht? Der ist doch da so fehl am Platz
wie ein Bäcker in der Spielzeugbranche.
Na wenn er meint. Vielleicht sucht er eine neue
Chemikalie, die seine Weste reinwäscht.

Liebe Grüße
Deine Deva


Kiat Gorina 08/07/2011 13:41



Liebe Deva, du hast dich selbst übertroffen: neue Chemikalie, um seine Weste reinzuwaschen! Zum Brüllen! Auch wenn Mappus keine Ahnung von Chemie und Pharmakologie hat, er ist studierter
Diplom-Ökonom und war auch schon im Vertrieb bei Siemens. Da verkaufte er Telekommunikationsanlagen. Solche Leute wie Mappus sind für Konzerne nützlich, weil sie Gespräche führen - von Präisident
zu Präsident. Es kann natürlich auch sein, dass er einfach einen Job brauchte und da wurde Merckm ausgedeutet, ihm einen Job anzubieten. Die japaner haben für solchen Jobs einen malerischen
Ausdruck: "die Leuter die am Fenster sitzen" 



Juliane 08/07/2011 08:55


www.plakate.npage.de


Kiat Gorina 08/07/2011 09:49



Liebe Juliane, da habe ich gleich nachgeschaut! DIeses Foto sagt alles! Ich werde im Artikel darauf verlinken  Danke für den Jinweis!



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