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8. August 2011 1 08 /08 /August /2011 22:48

Erinnern wir uns, der derzeitige Präsident der USA erhielt den Friedensnobelpreis - da war er erst mal ein Jahr im Amt. Und was hat er geleistet? Ja, viele Reden! Aber Taten? Ja, Leute, die kommen noch!

Wenn wir uns jetzt die Entwicklung der USA ansehen, dann hat er (sich) doch etwas geleistet: Die USA haben einen Nimbus verloren - den Lorbeerkranz mit den Insignien AAA - das erhalten nur besonders vertrauenswürdige Staaten - eben die Vereinigten Staaten von Amerika. Denen kann man bedingslos vertrauen.

Diese Auszeichnung wird von sogenannten Rateagenturen - nein, es muss natürlich Ratingagenturen ^heißen - vergeben. Das sind private Firmen, die rechnen oder lassen rechnen und fällen Urteile. Ja, über alle Staaten auf diesem Planeten. Hauptsächlich geht es um die Frage: Wenn ich einem dieser Staaten Geld leihe, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich mein Geld auch wieder zurückbekomme - mit Zinsen natürlich?

Die Beurteilung AAA bedeutete bisher, dass keine Bedenken bestehen, ja, der Gläubiger kann sich 100-prozentig sicher sein, dass er sein Geld zurückbekommt und seine Zinsen auch. Ja, da gibt es auch Staaten, die werden anders beurteilt, das bedeutet, dass es nicht mehr so sicher ist, dass der Gläubiger sein Geld zurückbekommt - also gibt es ein Risiko.

Also, was macht dann ein Gläubiger? Er verlangt höhere Zinsen. Wieso? Ja, er argumentiert, wenn ich das Risiko eingehe, einem solchen Staat Geld zu leihen und dieser Staat geht Pleite, dann verliere ich mein Geld. Aber bis es so weit ist, bekomme ich wenigstens die Wucherzinsen. 

Dass solche Gläubiger sich selbst den Ast absägen, auf dem sie sitzen, vergessen solche Gläubiger: Je höher die Zinsen sind, umso mehr sinken die Chancen, dass ein solcher Staat je seine Schulden abstottern kann, ja, es dauert dann nicht lange, und ein solcher Staat kann nicht einmal mehr neue Schulden machen, um die Zinsen für seine alten Schulden zu bezahlen!

Ja, weshalb gibt es dann dieses hirnrissige System? Wegen der Gier! Ja, das hat schon Buddha erkannt, als er unter seinem Baum saß. Ihm fiel nicht wie einst Newton ein Apfel auf den Kopf und schlagartig wusste der, was Gravitation ist - sondern Buddha erkannte, schuld an all dem Leid, das sich Menschen einander zufügen, ist die Gier.

Also, wie machen wir dem Leid ein Ende? Ganz einfach, wir bekämpfen die Gier - jeder einzelne von uns! Nur, das ist ein schwerer Kampf und die meisten verlieren ihn, ihre Gier ist größer als ihre guten Vorsätze! Leider!

Ja, und das Friedensnobelpreiskomitee hat erkannt: Der Obama ist genau der Mann, der diese Gier bekämpfen kann! Also bekommt er den Friedensnobelpreis! Doch, Obama hat jetzt schon angefangen, diese Gier zu bekämpfen.

Er macht das anders als Buddha. Ja, er fragte sich, wonach gieren die Menschen? Nach Geld! Ja, und wenn es kein Geld mehr gibt? Dann braucht doch kein Mensch mehr voller Gier nach Geld anderen Menschen Leid zufügen! Ist doch logisch!

Als beginnt Obama, das Geld abzuschaffen - zunächst den amerikanischen Dollar! Einfach dadurch, dass dieser Dollar immer weniger wert ist. Der frühere amerikanische Verteidigungsminister Rumsfeld sagte ja immer, dass jeder Krieg Kollateralschäden mit sich bringe. Und bei Obamas Krieg gegen die Gier und damit gegen das Geld gibt es solche Schäden, zum Beispiel bei dieser Monopolywährung Euro, die ja auch immer weniger wert ist - im Vergleich zum Schweizer Franken können wir das sehr gut erkennen.

Also, jetzt wissen wir, dem Präsidenten Obama wurde zu Recht der Friedensnobelpreis verliehen! Wenn er so weitermacht, dann löst sich das amerikanische Geld in Luft auf und die anderen Länder auf diesem Planeten werden folgen. Dann wird es heißen: "Das Ende des Geldes" ist da!

Und es gibt prophetische Wissenschaftler wie Franz Hörmann, die bislang immer verspottet wurden - aber sie haben wohl recht gehabt. Und wenn manche weinerlich singen "Obama Land ist abgebrannt!", dann haben diese Menschen nichts verstanden ...


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Kommentare

M

"Weltverschmutzung" ist das passende Wort dafür :-)


Antworten
K


Das finde ich auch 



D

Wie schlimm.
Da könnte ich gleich weinen.
Menschen die so drauf sind, sind eigentlich
die größte Weltverschmutzung.


Antworten
K


Bei "Weltverschmutzung" da stimme ich dir zu 



D

Liebe Kiat

Ja genau. I do my very best...hihi

Und genau: Obama ist eine Marionette.
Ich hab mir damals bei der Wahl gedacht:
Mannomann Leute jubelt nicht zu früh, dass ist
doch wieder ein ganz bestimmter Schachzug.
Dieses vorzeitige Jubeln jat ja bei uns in Nürnberg
ja immer einen schalen Beigeschmack.

Obama ist auf dieses Amt doch richtig hin erzogen
worden. Möchte nicht wissen, wie lange das vorher
schon geplant war, also quasi ein Ass im Ärmel zu haben,
denn für mich ist sicher, hätten
die Regierenden *hinter* der Regierung da nicht
mitgeholfen, wäre der nicht Präsident geworden.
Bei Bush junior hatten sie auch damals eindeutig manipuliert

Obama sollte eine Art Prestigeobjekt sein, und
Amerika als modernes fortschrittliches Land hinstellen, daß im
Aufstieg ist. Ein Signal für andere Länder, wir
sind wieder ganz weit oben, wir werden wachsen.
YES, WE CAN!

Dabei ist dort gerade neben diesem Wirtschaftsdilemma
auch der Rassismus wieder
voll auf dem Vormarsch, Nichts hat sich verändert.
Leider!

Liebe Grüße
Deine Deva


Antworten
K


Du sagst es, Rassismus ist ein immer größer werdendes Problem in den USA. Oder diese "christlichen" Fanatiker, die den Koran öffentlich verbrennen müssen. Ich habe einen früheren Studienkollgen,
der war mal bei der Bundeswehr und dann für einige Zeit in die USA abkommandiert. Da erlebte er, dass Schwarze öfters tödlich verunglückt sind bei den Manövern. Und Vorgesetzte befahlen dann
ihren Untergebenen: "Räumt mal den Dreck weg!"



H

Ehrlich gesagt, dass verstehe ich auch nicht. Was hat er denn getan? Andere hätten es wirklich verdient!
Deine Helly


Antworten
K


Liebe Helly,


ja, das verstehe wer will! Dass Bush junior keinen Friedennobelpreis verdient, leuchtet allen ein. Aber Obama? Er hat sogar den Verteidigungsminister von Bush übernommen. Und was hat Obama alles
versprochen? So sollte das unrechtmäßige Gefängnis in Guantanomo geschlossen und aufgelöst werden, aber es gibt dieses Gefängnis immer noch! Es stellt sich heraus, dass Obama nur eine Marionette
des Großkapitals ist. Sonst nichts!


Nachdenkliche Grüße, Kiat



D

Ja es ist wirklich Kreativität gefragt, wie man ein
Wirtschaftssystemohne Krieg aufrecht erhalten kann,
bzw. erst einmal entwickeln könnte.
Da ist jeder einzelne gefragt finde ich.
Nur wird uns diese Kreativität ja systematisch abtrainiert.
Wir sind so erzogen, daß wir bei dem ganzen Mist
auch noch direkt oder indirekt mitmachen.
Ich würde mich zum Beispiel nie für Werbung hergeben,
nur um mein Haushaltsgeld aufzustocken.
Ich werbe doch nicht für einen Konzern, der mir
und meinen Mitmenschen gleichzeitig von hinten
das Wasser abgräbt. Aber das ist nur ein Beispiel.
Wichtig ist erst einmal, daß die Menschen das
Urübel erkennen. Nämlich wie Du schreibst, die eigene
Gier dämpfen. Egal um welche Gier es sich handelt.
Nur so schaffen wir Generationen, die sich später
dagegen entscheiden, bei solchen Konzepten mitzuwirken.
Vorallem muss man negative Konzepte lernen zu erkennen.
Ich habe meine Kinder zum Beispiel nicht so erzogen,
zu kuschen, wenn der Chef mobbt, oder mich Dinge tun
lässt, die nicht im Arbeitsvertrag stehen. So gehts doch
schon los. Die meisten Arbeitnehmer lassen sich alles
gefallen. Immer wieder treten Frauen an mich heran: Ja, ich
bin überarbeitet, weil alleine im Büro, der Chef stellt niemanden
mehr ein und jetzt habe ich ein gescwächtes Immunsystem und
werde meine Streptokokken nicht mehr los..Dies nur ein Beispiel.
Wir werden wohl erst tief nach unten sacken müssen um zu
erkennen, daß wir mit unserer angeblichen Wehrlosigkeit ge-
wissen Machtstrukturen gegenüber auch einen Teil mitschuldig
sind, in dem wir uns viel zu lange alles gefallen ließen.
Der Mensch lernt eben langsam. Aber er lernt.
Nur wird es noch ne Weile dauern, bis alle aufwachen und
sich zur Weht setzen und wieder ihre Kreativität einsetzen.
Erst muss mal die anderzogene Depression weg, die Leicht-
gläubigkeit, die Hörigkeit und vorallem die Angst vor dem
Chef und der Arbeitslosigkeit. Mit diesen Druckmitteln
haben sie die meisten doch immer noch im Griff.
Erst wer keine Angst mehr hat davor, ist frei und kann
sich überlegen, wie es weitergehen soll. Einfallen wird einem
immer etwas. Nach dem zweiten Weltkrieg oder als die
Hungerzeit begann, wie meine Oma immer sagte, waren
die Menschen am kreativsten. Und die kreativsten Menschen
haben auch überlebt.
Lassen wir uns nicht unterkriegen.
Wehren wir uns, wo wir merken, das kann nicht gerecht sein.
Liebe Grüße
Deine Deva


Antworten
K


Liebe Deva,


das hast du sehr schön geschrieben! Lass uns deshalb weiterkämpfen - mit unseren Mitteln - für eine bessere Welt! Für eine Welt mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, so dass jede von uns die
Möglichkeit hat, ihr eigenes Potential zu entfalten.


Solidarische Grüße, Kiat


 



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  • : Blog von Kiat Gorina
  • : Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.
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