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Tagebuch einer Schamanin, aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden, Vater deutsch, Mutter Mongolin.

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Meine Meinung zum Offenen Brief von Daniela Scherler

Erinnern wir uns, da sollte die mediale Keule der Mainstreammedien gegen die Piraten geschwungen werden, ganz besonders gegen Daniela Scherler, Fraktionsgeschäftsführerin der Berliner Piraten. Daniela Scherler schrieb einen Offenen Brief, daraus zitiere ich einige der meiner bescheidenenen Meinung nach markanten Stellen.

Quelle: Piratenfraktion Berlin Offener Brief der Fraktionsgeschäftsführerin

Zum Thema "Ryke Geerd Hamer" : "Ich habe mich bislang nie mit der Therapiemethode und den Weltanschauungen von Ryke Geerd Hamer auseinandergesetzt und nur am Rande die öffentliche Berichterstattung über ihn verfolgt. Ich war nie und bin auch heute keine Anhängerin der Neuen Germanischen Medizin. In Büchern von Rüdiger Dahlke, die ich gelesen habe, habe ich bislang keine positive Positionierung zu Herrn Hamer gefunden."

So, damit ist doch einiges geklärt! Was bleibt da von den Vorwürfen gegen Frau Scherler wegen angeblich nationalsozialistischem Gedankengut übrig? Nichts - außer einem in sich zusammengefallenem Kartenhaus!

Weiter schreibt sie: "Ich bin davon überzeugt, dass jeder das Recht auf freie Religionsausübung, seine eigene Weltanschauung und auf freie Meinungsäußerung hat. Ich respektiere jeden Menschen so wie er ist. Egal welcher Religion er sich zuwendet und welche Meinung er hat – auch zu meiner Person."

Was ist an dieser Einstellung zu kritisieren? Nichts! Im Gegenteil: Ich wünschte, mehr Menschen hätten eine solche Einstellung! 

Zum Thema: "Sind Kranke selbst schuld an ihrer Krankheit?" schreibt sie: "Ich verwende nicht den Begriff Schuld, sondern Verantwortung. Mit dem Titel „Du hast die Macht über Dich!“ will ich verdeutlichen, dass jeder von uns für sein Leben in hohem Maß Eigenverantwortung trägt. Und es für jeden einzelnen hilfreich ist, wenn er diesen Teil der Verantwortung annimmt, anstatt sie auf andere zu projizieren ..."

Was ist gegen diesen Satz zu sagen. nichts - außer nur Zustimmung - meiner Meinung nach. Und sie schreibt auch zur "klassischen Medizin": "Für die klassische Medizin würde ich mir wünschen, dass sie ihr Menschen- und Krankheitsbild auch in Zukunft erweitert, so wie es einige Krankenhäuser und Ärzte bereits tun."

Wer wollte gegen diesen Wunsch sein? Wollen wir das nicht alle? Und wenn sie schreibt: "Ich lehne die klassische Medizin nicht kategorisch ab. Ich bin dafür, dass die Esoterik und Exoterik (Forschung und Wissenschaft) sich ergänzen und voneinander lernen.", dann stimme ich dem voll zu!

Und zu ihrer Tätigkeit als Fraktionsgeschäftsführerin schreibt sie: "Meine bisherige Tätigkeit als Heilpraktikerin hat keinen Einfluss auf diese Arbeit." Also, geehrte Damen und Herren Kritiker, was wollt ihr noch?

Ja, sie lässt ihre Seminartätigkeit ruhen - verständlich, weil sie ihre Arbeit für die Piratenpartei sehr ernst nimmt! Daran sollten sich so manche Abgeordnete der sogenannten etablierten Parteien ein Beispiel nehmen. Da soll es ja Abgeordnete geben, die vor lauter Nebentätigkeiten - dafür lassen sie sich auch fürstlich bezahlen - gar keine Zeit mehr finden, um den Willen ihrer Wählerinnen und Wähler in die Tat umzusetzen.

Dieser Offene Brief von Daniela Scherler wird wohl ihren Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen. Sie werden wohl wieder nach andern "Schwachpunkten" suchen - sollen sie doch. Dann können die etablierten Parteien vielleicht lernen, wie mit Kritik umgegangen und gekontert wird.

Meine persönliche Meinung: Dieser Offene Brief von Daniela Scherler überzeugt mich! Auch wenn marc scheloske anderer Meinung ist - aber das wird ein anderer Artikel.

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K
Ich melde mich hier nochmal, von wegen der Eigenverantwortlichkeit.<br /> Das Beispiel mit dem Viagra, bzw. meiner "Mit"Verantwortung ist das, was ich eben bei Frau Scherler vermisse.<br /> <br /> Gerade Ihr Hinweis im Kommentar, das Frau Scherler "schiebt nicht per se den Kranken die Schuld für ihre Erkrankung zu" kann ich nicht teilen. Ich möchte hier mal auf einen Artikel hinweisen, den<br /> ich gerade gefunden habe, der sich mit einem Ausschnitt befasst, der in dem Beitrag von Marc Scheloske mit ein Stein des Anstoßes war.<br /> Gemeint ist die Geschichte um den Flugzeugabsturz. Dort behauptet Frau Scherler, das die gestorbenen Flugzeuginsassen auf Grund ihres "begrenzten Ego-Denken" gestorben seien. Weil die Unfallopfer<br /> sich nicht vorstellen konnten länger als drei Tage ohne Essen zu überleben. Der Blogger hat dies wunderbar, wenn auch vielleicht einseitig motiviert auseinander genommen, inkl. der tollen Leistung<br /> 40 Tage zu Fasten.<br /> Zudem geht er auch noch auf eine weitere Geschichte in dem Buch ein, die zur Lachnummer wird. Das ganze entsprechend belegt. Jedenfalls so weit es Ihm möglich war.<br /> Hier einfach mal durchlesen: http://gehirnsturm.info/?p=3177
Antworten
K
<br /> <br /> Zu Marc Scheloske habe ich zwischenzeitlich weitere Informationen. Ich möchte über Scheloske kein weiteres Wort verlieren. Über ihn von meiner Seite noch etwas zu schreiben, ist für mich der Mühe<br /> nicht wert. Das überlasse ich anderen "Institutionen". Und wieder hat sich bewahrheitet, das die Wahrheit immer ans Licht kommt resp. kommen wird.<br /> <br /> <br /> <br />
K
Man kann natürlich dieser Meinung sein, das mit einem Brief alles geklärt ist.<br /> <br /> Ich habe da gerade wegen dem Brief meine Probleme.<br /> <br /> Hier in dem Artikel wird geschrieben:<br /> -------------<br /> Zum Thema: "Sind Kranke selbst schuld an ihrer Krankheit?" schreibt sie: "Ich verwende nicht den Begriff Schuld, sondern Verantwortung. Mit dem Titel „Du hast die Macht über Dich!“ will ich<br /> verdeutlichen, dass jeder von uns für sein Leben in hohem Maß Eigenverantwortung trägt. Und es für jeden einzelnen hilfreich ist, wenn er diesen Teil der Verantwortung annimmt, anstatt sie auf<br /> andere zu projizieren ..."<br /> <br /> Was ist gegen diesen Satz zu sagen. nichts - außer nur Zustimmung - meiner Meinung nach.<br /> ---------<br /> <br /> Was fehlt, ist das was hinter den "..." in dem selben Absatz des Zitates kommt:<br /> <br /> "... Es gibt Lebensumstände und Situationen, in denen man sicherlich nur von einer Teilverantwortung sprechen kann oder Lebensumstände, in die man zum Beispiel hineingeboren wird. Dort greift der<br /> Begriff Eigenverantwortung wohl eher aus spiritueller Sicht. Hilfe und Unterstützung gebe ich ohne die vorherige Klärung der Eigenverantwortung."<br /> <br /> Es wird also nichts zurückgenommen, sondern "nur" das Wort "Schuld" gegen "Verantwortung" getauscht. Das Sie dann bei Ihrer "Hilfe" auf eine Reflexion der Ursachen verzichtet, wie sie im letzten<br /> Satz schreibt ist medizinisch gesehen ein Unding.<br /> Und damit meine ich nicht die Schulmedizin, die oft auch nur die Symptome bekämpft, sondern gerade das was als "alternative Medizin" benannt wird, wie z.B. Homöopathie oder Naturheilkunde, die den<br /> Ganzen Menschen sehen. Also weder "nur" die Psyche (oder Seelenheil oder Eigenverantwortung) oder nur die Symptome (Krankheiten etc.).<br /> Ich halte auch viele Beiträge bei den Piraten für zu einfach in der ablehnenden Argumentation. Aber ebenso Einfach wird es sich hier gemacht.<br /> Das ich eine Behandlung bei meinem Homöopathischen Arzt erst nach etlichen Besuchen und Gesprächen, sowie Untersuchungen richtig begonnen habe steht im Krassen Gegensatz zu dem, was Frau Scherler<br /> verbreitet.<br /> Ebenso wie die Eigenschuld von Neugeborenen.<br /> Auch die Anthroposoph kennen die Wahl der Kinder, welche Eltern sie sich aussuchen. Das entbindet die Eltern aber nicht von Ihrer absoluten Verantwortung des Kindes gegenüber, also die fehlende<br /> Eigenverantwortung der Kinder, die erst zu dieser gebracht werden müssen. Daraus resultiert ja auch die Kernarbeit Steiners, aus dem die erste "Walldorfschule" entstanden ist.<br /> <br /> Von dem Abschnitt über selbst Schuld (entschuldigung "Verantwortlich") wenn einem ein Unfall passiert, schreibe ich besser -als ein Opfer eines Autofahrers, der mich auf dem Bürgersteig (!!!)<br /> umgefahren hat- mal besser nichts.<br /> <br /> Man kann es sich immer Einfach machen, ich habe mir sehr viel von Ihr durchgelesen und halte Sie für Gefährlich, erst recht durch diesen offenen Brief. Sie versucht Ihre Aussagen durch Nebelkerzen<br /> zu verschleiern, das ist gefährlich, eben gerade in einer solchen Position.
Antworten
K
<br /> <br /> Ich glaube, wir liegen gar nicht so weit auseinander. Eigenverantwortlichkeit verstehe ich so, dass ich als Kranker selbst etwas tun muss und wenn ich das unterlasse, trage ich eine Mitschuld.<br /> Vielleicht ein etwas krasses Beispiel: Nehmen wir an, ich leider an Diabetes Bluthochdruck und Impotenz - letzteres für eine Frau schlecht möglich, aber es soll nur ein Beispiel sein. Jetzt suche<br /> ich einen Arzt auf und möchte, dass er mir Viagra verschreibt. Es ist ein verantwortungsbewusster Arzt und lehnt es ab, ein Rezept auszustellen. Grund: Hypertonie. Ich bin dann sauer auf diesen<br /> Arzt und besorge mir das Mittelchen anderswo. Und ich überlebe es nicht. Also bin ich in diesem Fall mitschuldig oder nicht? So verstehe ich "Eigenverantwortung" bei Frau Scherler.<br /> <br /> <br /> Anders sieht es aus, wenn ein Kind in einem armen Land den Hungertod stirbt. Ist dann das Kind schuld an seinem Tod? Bestimmt nicht! Schuld sind die Verantwortlichen, die es in der Hand hätten,<br /> Lebensmittel gleichmäßig zu verteilen.<br /> <br /> <br /> Ich stimme zu, dass gerade in Eso-Kreisen sehr weit verbreitet ist, wenn einem ein Unglück widerfährt, dass der oder die Betroffene selbst schuld daran seien. Auch davon halte ich nichts. Auch<br /> wenn solche Schuldzuweisungen auch bei Christen vorkommen, beispielsweise bei HIV-Erkrankungen. Und es gibt ja immer noch Menschen, die Homosexualität für eine Krankheit halten.<br /> <br /> <br /> Zusammengefasst stelle ich fest: Frau Scherler<br /> <br /> <br /> distanziert sich von der Neuen Germanischen Medizin, was ihr ja von einigen Medien unterstellt wurde.<br /> <br /> distanziert sich von Hamer<br /> <br /> verteufelt nicht die klassische Schulmedizin<br /> <br /> schiebt nicht per se den Kranken die Schuld für ihre Erkrankung zu<br /> <br /> <br /> <br /> Dass Frau Scherler in einigen Punkten marginal anderer Meinung ist, halte ich für völlig normal. Es wäre ja gespenstisch, wenn es anders wäre. Und für ihre Arbeit bei der Piratenfraktion sind<br /> ihre persönlichen Vorstellungen - auch hinsichtlich der Esoterik - für mich irrelevant. Andererseits kann es auch von Vorteil sein, wenn sich Piraten auch - objektiv - mit Esoterik<br /> auseinandersetzen. Schließlich gibt es sehr viele Menschen, die oft genug auf Scharlatane hereinfallen. Wie ja immer wieder Gerichtsverfahren zeigen. Und da hat der BGH zuletzt eine bedenkliche<br /> Richtung eingeschlagen. Da ging es darum, ob eine Kartenlegerin generell Geld für ihre Dienste fordern kann. Bislang galt ja die Devise, dass es nicht erwiesen ist, dass Kartenlegen funktioniert,<br /> also kann die Anbieerin kein Geld für eine wie auch immer geartete Leistung fordern. Generell: Für "Leistungen", die nicht funktionieren, darf auch kein Geld verlangt werden. Das wurde leider vom<br /> BGH jüngst aufgeweicht. Und weshalb? Weil da mächtige Unternehmen im Eso-Markt tätig sind. Aber jetzt schweife ich schon wieder ab <br /> <br /> <br /> Es ist halt ein weites Feld.<br /> <br /> <br /> Für mich ist Frau Scherler - vor allem nach ihrem offenen Brief - als Geschäftsführerin der Berliner Fraktion der Piraten akzeptabel. Für andere nicht - mag sein. Jede von uns hat halt eigene<br /> Meinungen. Und das ist gut so!<br /> <br /> <br /> <br />
S
Ich finde den offenen Brief der Piratin auch sehr überzeugend. Bin gespannt auf deinen Artikel, in dem du den Kritikern antwortest-
Antworten
K
<br /> <br /> Ja, Daniela Scherler hat ihren Brief gut formuliert. Und was die Kritiker angeht, da werden wir sehen <br /> <br /> <br /> <br />