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5. Februar 2014 3 05 /02 /Februar /2014 22:51

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http://3.bp.blogspot.com/-B9b1u-6XpIU/UvKpma3KC4I/AAAAAAAABBU/rV6CdWEjR9Y/s1600/_jenninger.jpgDa hat die Versorgungspostenschieberei ja etwas angerichtet. Annette Schavan soll Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom werden. Kaum war das öffentlich verkündet, gibt es Protest von vielen Seiten. Vor allem von den Katholiken selbst. Vor allem von den strengen Katholiken. Sie können nicht vergessen, dass Schavan als Forschungsministerin für die Forschung mit embyonalen Stammzellen stimmte.

Das geht den strengen Abtreibungsgegnern zu weit! Und eine solche Frau soll Botschafterin werden - in Rom! Am Heiligen Stuhl! Das sei eine Beleidigung der Katholiken. Diese Kritik ist wirklich ernst zu nehmen. Genauso ihre Unterstützung des Verein Donum Vitae. Schavan wird vorgeworfen, sie habe stets antirömische Politik betrieben. 

Und jetzt wird eine solche Frau Botschafterin in Rom! Ob der Vatikan mit einer solchen Ernennung einverstanden ist? Das bezweifle ich sehr!

Oder ist diese Nominierung von Schavan zur Botschafterin am Heiligen Stuhl nur das Ergebnis einer verzweifelten Suche nach einem angemessenen Versorgungsposten?

Was heißt angemessen? Damit ist in erster Linie die Besoldungsgruppe gemeint. So wie der deutsche Botschafter in Washington sehr gut besoldet ist. Weil der direkte diplomatische Kontakt mit den USA sehr wichtig ist! Sagen die Diplomaten.

Und - man staune - ähnlich gut besoldet ist der Posten des Botschafters am Heiligen Stuhl! Darüber hat sich ja einst ein Philipp Jenninger gefreut. Erinnern wir uns, er war mal Präsident des Bundestags. Und dann hielt er eine Rede - genau genommen war es nicht seine Rede, jemand hatte sie für ihn geschrieben. Und sein Pech war, dass er diese Rede vorher nicht durchlas, sondern gleich vortrug. 

Tagesschau vom Donnerstag den 10.11.1988
Veröffentlicht am 16.11.2013 von 56764183

Jenninger verfiel derart in den Jargon der Nazis, dass die Grünen und die SPD unter Protest den Saal verließen. Und dann wurde Jenninger als Botschafter nach Österreich entsorgt. Und danach wurde er trotz allem Botschafter am Heiligen Stuhl in Rom.

Was lernen wir daraus? Schon einmal wurde der Posten des Botschafters am Heiligen Stuhl als Versorgungs- und Abschiebeposten missbraucht!

Und ich frage mich auch: Wer wird Botschafter? Welche Voraussetzungen muss er erfüllen? Sollte er keine diplomatische Laufbahn eingeschlagen haben? Was, die Schavan als Diplomatin? Das kann ich mir nicht vorstellen. Und andere auch nicht. 

Spötter solle ja behaupten, dass Diplomaten das Lügen beherrschen müssen - ohne rot zu werden. Immerhin, in dieser Hinsicht bringt Schavan einige Begabung mit.

Wieso soll Schavan mit dem höchst dotierten Botschafterposten Deutschlands belohnt werden?

Wofür soll sie belohnt werden? Wieso muss sie überhaupt belohnt werden? Darauf fällt mir keine Antwort ein.

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Kommentare

Linda 02/11/2014 22:16


Die Botschaften sind also die Endstation für Politiker, die niemand mehr braucht :-))

Kiat Gorina 02/11/2014 22:33







Uwe 02/08/2014 22:47


Was da an Postenvergabe abläuft, widert mich richtig an!

Pascal 02/08/2014 20:19


Finde es gut dass du die Jenningergeschichte aus der Versenkung geholt hast! Die Schwarzen lernen nichts dazu ;-)

Kiat Gorina 02/08/2014 21:37



Eben. Der Heilige Stuhl als Entsorgungsposten für Politiker, die keiner in Deutschland mehr brauchen kann 



Alice 02/07/2014 18:20


Das wird es sein: Schweigegeld in Form eines sehr gut bezahlten Botschafterpostens! Nicht auszuhalten diese Vetternwirtschaft!

Katharina vom Tanneneck 02/06/2014 20:03


Schweigegeld? Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Vielleicht ist es ja auch Erpressung? Aber dafür hat man dann doch noch die NSA! Die weiß doch alles. 


Schavan darf keinen Posten mehr bekommen. Sie hat hinterhältig gelogen und vorsätzlich betrogen. Eigentlich gehört ihr die Pension aberkannt oder zumindest auf Rentenniveau gesenkt! 

Kiat Gorina 02/06/2014 22:06



Das ist auch meine Meinung! Sie war Bildungsministerin und zuständig für die Forschung! Sie hat damit geprahlt, dass sie viele Doktoranden betreut hat. Was hat sie ihnen beigebracht? Das
Abschreiben? Und zum "Lohn" dafür bekommt sie einen Posten, der genauso bezahlt wird wie der Botschafter in Washington! Geht's noch?



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