Bei der Frankfurter Buchmesse war ja China als Gastland eingeladen. Die Volksrepublik China hatte ihre Probleme mit ihren Dissidenten. Von Bundeskanzlerin Merkel war nichts zu hören. Das Buchgeschäft mit China sollte wohl nicht gestört werden.
Gleich zu Beginn der Messe gab es einen Eklat. Und kritische Literatur über das "System China" wird nur außerhalb Chinas verlegt und veröffentlicht, z. B. die Geschichter einer Lehrerstochter.
Jetzt wurde am ersten Weihnachtsfeiertag der Dissident Liu Xiaobo verurteit, er soll für elf Jahre ins Gefängnis. Jetzt erst meldet sich Frau Merkel zu Wort: Sie ist bestürzt über diese harte Strafe. Aber das war es dann. Und Außenminister Westerwelle drückt seine tiefe Sorge über dieses Urteil aus. Und nicht mehr.
Wie wäre es mit der Einbestellung des chinesischen Botschafters. Nein, das würde ja den Handel mit China stören. Oder müssen die deutschen Verbraucher abstimmen und einfach immer weniger Waren aus China kaufen?
Der chinesische Künstler Ai Weiwei traut sich und nannte diesen Prozess "lächerlich"!
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Das mit China ist halt ein grosses Problem. Viele Arbeitsplätze hängen vom Export dorthin ab. Allerdings ist die Frage wo man die Grenze zieht? Vielleicht ist es sinnvoller mit mehr Ehrlichkeit<br />
seitens der Politik zu arbeiten. Komischerweise hört man auch von den Demonanstranten nix mehr. Gegen den Irakkrieg gab es massig Demos. Aber was in China passiert, ist irgendwie nicht in der<br />
deutschen Öffentlichkeit.<br />
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Was Arbeitsplätze angeht, wegen China wurden hierzulande schon viele Arbeitsplätze zerstört, z. B. in den Adler-/Dürkopp-Werken in Bielefeld. Das war einst die Stadt der Nähmaschinen!<br />
Und jetzt? Nur ein Museum zeugt noch davon. Die Chinesen haben die Maschinen abgebaut und in China wieder aufgebaut. Und nun überschwemmen sie diese Erde mit ihren billigen Textilien, die nichts<br />
taugen und nicht lange halten.<br />
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Es ist ein irrer Wahnsinn: Die USA leihen sich von China Geld, um von den Chinesen Billigramsch zu kaufen. Wie lange kann das gut gehen? Bis zum nächsten Finanzcrash!<br />
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Nachdenkliche Grüße, Kiat <br />
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